Geschichte

Juni 1978 (erstellt am 02.10.2010 von Peter Günther)

Die Pat 0‘Brian-Stiftung Bei einer gemeinsamen Ausflugsfahrt mit Dorstener Bürgern und einer Besuchergruppe aus Crawley ins Sauerland erlitt Pat O‘Brian, der mit seiner Frau in Dorsten zu Besuch war, einen tödlichen Herzinfarkt. Stadtdirektor Dr. Zahn und Mitarbeiter der Stadtverwaltung übernahmen die Erledigung der komplizierten Verwaltungsvorgänge, die der plötzliche Tod des englischen Gastes in Deutschland auslöste. Dr. Zahn nahm Kontakt auf zu Bürgermeister und Fraktionen und legte umfassende Hilfeleistungen für die Witwe fest. Brief der Witwe an den Freundeskreis — ein Jahr später: Ich werde diese Tage niemals in meinem Leben vergessen. Die Dorstener waren einfach wunderbar, sie haben alles übernommen, alles für mich getan, auch die Rechnungen bezahlt. Ohne sie wäre ich ganz verloren gewesen. Sie haben alles gemacht. Pats Leiche wurde nach Hause geflogen, ich bekam Blumen. Ich kann unsere Freunde einfach nicht hoch genug preisen. Meine Gastfamilie und die anderen Teilnehmer aus Crawley waren so freundlich — ich werde das auch niemals vergessen. Der Bürgermeister hat mich besucht — sie waren alle so wunderbar, man kann sich das gar nicht vorstellen. Nun bin ich sehr froh, dass die Stiftung zustande gekommen ist. Wenn etwas Gutes aus der ganzen Sache kommt, dann bin ich sehr froh, und ich wünsche, ich könnte selber mehr tun. Ich bin den Dorstenern aber ewig dankbar und hoffe, dass in den kommenden Jahren viele Pat 0‘Brian-Schüler nach Crawley kommen können. Mrs Ada O‘Brian Jedes Jahr fahren seit 1979 zwei Dorstener Schüler/innen für eine Woche nach Crawley. Die Reisekosten und der Aufenthalt werden aus dem Fond der Stiftung beglichen. Seit dieser Zeit haben viele Dorstener Jugendliche bei den Railtons gewohnt.